Alarmierung

Alarmierungssystem

Ein zentraler Teil des Funk- und Leitstellensystems in Vorarlberg ist das auf zwei Zentralen, zehn Basisstationen und 85 Stück Sendestationen (Alarmumsetzer) aufgebaute Warn- und Alarmierungsnetz.

Dieses System ermöglicht die Sirenenansteuerung und die Alarmierung der Einsatzkräfte sowie eine Textübertragung zu den Florianstationen (Feuerwehrinterne Funkstation) landesweit. Die Einsatzkräfte und Florianstationen werden per POCSAG Pager (digital) alarmiert.

Rettungs- und Feuerwehrleitstelle

Die Rettungs- und Feuerwehrleitstelle, kurz RFL genannt, ist die gemeinsame Einsatzleitstelle aller Rettungsorganisationen (Rotes Kreuz und Samariterbund, Wasserrettung sowie Bergrettung) und der Feuerwehren im Land Vorarlberg. Sie hat folgende Aufgaben zu erfüllen:

  • Leitung der Rettungseinsätze der Rettungsorganisationen mit Sprechfunk und Informationssystemen
  • Entgegennahme von Notfallmeldungen und Beurteilung dieser Meldungen nach Dringlichkeit
  • Alarmierung der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS), Einzelpersonen und der Öffentlichkeit mittels Sirenen und Funkempfängern
  • Unterstützung der Feuerwehreinsätze
  • Unterstützung der Einsätze anderer Rettungs- und Hilfsorganisationen
  • Leitung des Krankentransportdienstes
  • Unterstützung der Einsatzleitung in Katastrophenfällen
  • Ärztebereitschaft
  • Betreuung der Gesundheitshotline "1450"

Die Rettungs- und Feuerwehrleitstelle (RFL) befindet sich in Feldkirch – Altenstadt direkt neben den Gebäuden des Landesfeuerwehrverbands, der Berg-, Wasserrettung und des KIT. Sie ist rund um die Uhr mit mindestens drei Personen besetzt. Die Leitstelle wird von Bediensteten des Roten Kreuzes betrieben, die alle praktische Einsatzerfahrung im Rettungsdienst und auch in den Bereichen Feuerwehr, Berg- und Wasserrettung vorweisen können.

Alarmierungsablauf

notruf      1. Bei der RFL geht ein Notruf unter der Nummer 122 ein. Der Sachbearbeiter in der RFL nimmt den Notruf entgegen und bearbeitet diesen: Zum Beispiel Max Muster in Feldkirch-Gisingen, Musterstraße 1, meldet einen Zimmerbrand. Aufgenommen werden die genaue Einsatzadresse, die Art des Ereignisses sowie etwaige Zusatzangaben.
rfl mitarbeiter1     2. Nachdem der Sachbearbeiter alle Daten am PC erfasst hat, alarmiert er über Pager und allenfalls Sirene die zuständige Feuerwehr.
pager     3. Bei jedem Feuerwehrmann und jeder Feuerwehrfrau der Feuerwehr Gisingen ertönt der Pager. Auf dem Display werden die wichtigsten Einsatzinformationen angezeigt. Anschließend begibt sich die Einsatzmannschaft unverzüglich ins Gerätehaus.
florian funken     4. Die erste Person im Feuerwehrhaus begibt sich in der Regel in die Florianstation (Funkzentrale), wo er mittels Bündelfunk einen Status setzt (Einsatz übernommen). Dieser geht wiederum an die Rettungs- und Feuerwehrleitstelle und somit erkennt der Sachbearbeiter, dass die Feuerwehr die Alarmierung erhalten hat. Mittlerweile kann das Setzten dieser Statusmeldungen auch über einen Touchscreen in der Fahrzeughalle beziehungsweise in den jeweiligen Fahrzeugen gesetzt werden.
lfb alarmfahrt       5. Trifft das erste Fahrzeug am Einsatzort ein, meldet der Einsatzleiter dem Florian „am Einsatzort angekommen“ – dieser meldet dies der RFL weiter. Alternativ ist die bereits angeführte Statusmeldung über Tablets in den Fahrzeugen beziehungsweise den Computerarbeitsplatz im KDOF möglich.
loeschen     6. Nachdem der Einsatz beendet ist und alle im Einsatz befindlichen Kräfte wieder ins Gerätehaus eingerückt sind, wird per Bündelfunk „Feuerwehr Gisingen einsatzbereit“ gemeldet. Somit ist zwar der Einsatz beendet, aber im Gerätehaus müssen die eingesetzten Gerätschaften und Fahrzeuge gereinigt bzw. wieder aufgerüstet werden.

 

Alarmierungsstichworte

Mittels Alarmierungsstichwort wird sofort ersichtlich, um welche Dringlichkeit bzw. um welche Einsatzgröße es sich handelt. Dies ermöglicht es den Einsatzkräften sofort einen ersten Überblick über die alarmierten Einheiten und den vermutlichen Einsatzumfang zu bekommen. Eine Beschreibung dieser Stichworte finden Sie in folgender Tabelle:

Einsatzrelevante Stichworte im Überblick
 
Brandeinsätze   
 
  Stichwort 
Bezeichnung Beschreibung
f1 kleinst Brandereignisse kleinsten Umfangs / z.B. unklare Rauchentwicklung im
Freien, Nachlöscharbeiten
f2 klein Brandereignis im kleinen Umfang / z.B. Brände außerhalb von Gebäuden,
Containerbrand, Kaminbrand, PKW Brand
f3 mittel Mittleres Brandereignis / z.B. Zimmer- oder Wohnungsbrand,
Heustocküberhitzung, Brand direkt an Gebäude
f4 groß Örtliches Großereignis / z.B. Gebäudebrand, Dachstuhlbrand,
Tankwagenbrand
f5 Nachbarschaftshilfe Unterstützung über Einsatzsprengel hinaus notwendig für andere FW
f10 Abklärung Abklärung einer Sachlage bzw. eines möglichen Einsatzes mit
entsprechend kompetenter Stelle
f11 Sondereinsatzmittel Alarmierung von Sondereinsatzmitteln der Feuerwehr / z.B. Schaum,
Drehleiter, Steiger
f14 Brandmeldeanlage Alarmierung über automatisierte Brandmeldeanlage / z.B. Rauchmelder-
auslösung in einem Industriebetrieb
f21 Bootseinsatz Brand Brandeinsatz für Feuerwehrboot / z.B. Bodensee, Rhein
f30 Proberuf Prüfung der Funktion der Alarmierungskette / z.B. Jede Woche Montag 
um 19:30 Uhr
     
Technische Einsätze
     
Stichwort Bezeichnung Beschreibung
t1 kleinst Technik Kleinste technische Einsätze / z.B. Tierrettung, Wassereintritt in Keller,
Ölspur
t2 klein Technik Kleine technische Einsätze / z.B. Verkehrsunfall - keine eingeklemmte 
Person, Türöffnung med. Notfall, Entfernung Hindernisse
t3 mittel Technik z.B. Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person - hydr. Rettungsgerät nötig
t4 groß Technik Technisches Großereignis / z.B. Verkehrsunfall mit mehreren 
eingeklemmten, Bahnunfall (ohne Gefahrengut), Gebäudeeinsturz
t5 Nachbarschaftshilfe Unterstützung über Einsatzsprengel hinaus notwendig für andere FW
t6 klein Gefahrgut Kleinstereignisse im Zusammenhang mit Gefahrengut / z.B. Messgerät
wird benötigt, Beratung Gewässerverunreinigung
t7 groß Gefahrgut  Freisetzung von Gefahrstoffen (chemisch, biologisch, radioaktiv),
Strahlenschutz / z.B. Ammoniakaustritt
t9 Großlage Ereignis, bei welchem durch das plötzliche Auftreten vieler
Schadenstellen eine große Anzahl an Alarmierungen anfällt | z.B.
Schlagwetter, Sturm, Hangrutschungen
t21   Bootseinsatz Technik   Personenrettung, Arbeitseinsatz, Bergungen, Öl-/Betriebsmittel Austritt

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